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Mobil mit MS
Auf Reisen & unterwegs

Mobilität bedeutet Freiheit und Unabhängigkeit, das zu sehen, zu erleben und zu erledigen, was man möchte. Das trifft auf den lang ersehnten Urlaub ebenso zu, wie auf die täglichen Wege im Alltag.  

MS-Erkrankte stehen häufig neuen Herausforderungen gegenüber, was die eigene Mobilität betrifft. Doch MS ist nicht grundsätzlich eine Einschränkung. Erkrankte können entspannt Urlaub machen und auch im Alltag ihre Mobilität aufrecht erhalten – mit den richtigen Tipps und Hilfsmitteln.    

MS im Gepäck
Ein Urlaub dient der Erholung und sollte auf keinen Fall eine zusätzliche Belastung für den MS-Erkrankten darstellen. Die Wahl eines geeigneten Reiseziels und eine detaillierte Checkliste sorgen dafür, dass die Urlaubsvorfreude nicht in Stress ausartet.
Meiden Sie alle Extreme!
Das gilt für allgemeine klimatische Bedingungen ebenso wie für körperliche Anstrengungen. Hitze beispielsweise kann bei manchen Betroffenen die MS-Symptome zusätzlich verstärken! Wie Erkrankte auf Extreme reagieren, ist immer individuell. Daher ist es wichtig, die eigenen Erfahrungen bei der Wahl des Urlaubziels zu berücksichtigen.        
Besprechen Sie Ihre Pläne mit dem Arzt! Er weiß, welche Medikamente benötigt werden und worauf Sie noch achten sollten.
        
Besorgen Sie sich einen Euro-Schlüssel! Ein allgemeingültiger Euro-Schlüssel für Behindertentoiletten in Deutschland, Österreich und der Schweiz erleichtert schwerbehinderten Menschen die Reise. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit unter:
http://www.cbf-da.de/euro-wc-schluessel.html.

Nutzen Sie den Mobilitätsservice! Bei Zugreisen besteht die Möglichkeit, den Mobilitätsservice der Deutschen Bahn zu nutzen. Dieser bietet viele Services für eingeschränkte Reisende. Weitere Informationen unter: http://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/mobilitaetsservice.shtml ·        
Sprechen Sie mit Ihrem Reiseveranstalter! Bei den meisten Airlines gehört eine Begleitung von Passagieren mit Gehbehinderung zum Service.    

Unterwegs im Alltag
Sei es mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad:  Das Ziel für MS-Erkrankte ist es, im Alltag eigenständig und mobil zu bleiben.
Testen Sie sich selbst! Ein Mobilitätstest beim Arzt zeigt, ob Bewegungseinschränkungen vorliegen und welche Hilfsmittel die Mobilität unterstützen können. Auch die Fahrtauglichkeit für die Autonutzung sollte regelmäßig überprüft werden.
Achten Sie auf Barrierefreiheit! Besonders bei öffentlichen Verkehrsmitteln ist diese längst nicht immer selbstverständlich. Informieren Sie sich bei den einzelnen Verkehrsunternehmen. Es ist wichtig, diese auf den Bedarf an mehr Barrierefreiheit hinzuweisen.
Auch Fahrradfahren kann durchaus eine Alternative im Verkehr sein.

Achten Sie aber darauf, Ihre eigene Leistungsfähigkeit nicht zu überschätzen! 
Weitere Informationen und Broschüren gibt es unter hier.