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MS in Familie und Partnerschaft

Angehörige, Freunde, Bekannte......

Sobald sie von der MS-Diagnose des geliebten Menschen erfahren, beginnt das Karussell aus Sorgen, Ängsten und Verunsicherung.  
Die gegenseitige Beziehung erhält eine neue Facette, bestimmt durch die plötzliche und zurzeit noch unheilbare Erkrankung. Viele der Angehörigen geraten in die gleichen emotionalen Stürme wie die Betroffenen selbst. Sie haben Angst, sind traurig, machen sich Sorgen. Die eigenen Lebensträume erscheinen ihnen nur noch bedeutungslos, all die Pläne, die man gemeinsam hatte, liegen plötzlich auf Eis. All die unverständlichen medizinischen Erklärungen und die ständige Hoffnung auf Besserung bringen sie ganz durcheinander.  
Angehörige gehen sehr unterschiedlich mit der Diagnose um: Von Rationalisierung, übermäßiger emotionaler Zuwendung bis hin zur Flucht und immer im Zwiespalt zwischen Hilflosigkeit und Stärke – all dies gehört zur Bewältigungsstrategie dazu. Dazu kommt manchmal eine große Palette an Unterstützung und Strategien, die beide Seiten manchmal auch überfordern.  
Für das gegenseitige Verständnis ist es wichtig, dass MS-Erkrankte ihren Angehörigen eine Brücke bauen und sie an ihren Gefühlen, ihren Einschränkungen und auch ihren Ängsten teilhaben lassen. Eine gute Kommunikation untereinander und gegenseitiger Respekt kann viele Sorgen, Konflikte und Unverständnis leicht ausräumen.  
Das sehen auch Erkrankte so: „Meine persönliche Essenz dieses Themas im Bezug auf meine Angehörigen und meine Erkrankung ist, dass sich die Welt nicht um mich und MS dreht. Die Welt braucht meine Angehörigen und mich im offenen Miteinander“, sagt die Betroffene Frau Niehues.

Interessierte können sich gerne mit unserem Kontaktkreis für Angehörige in Verbindung setzen.